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| 24.08.2011, 18:35 Uhr | NWZ (Reiner Kramer)
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„Haben viel für die Stadt erreicht“ Kommunalwahl CDU-Fraktionsvorsitzender Hermann Schröer setzt auf Kontinuität
Die CDU möchte Sitze wiedergewinnen. Die Südtangente sei notwendig, so Schröer.
CLOPPENBURG - Die 21 Sitze von 2006 halten, am besten damals verlorene (3) dazugewinnen: Dieses Ziel gibt Hermann Schröer, Fraktionschef der CDU im Stadtrat, für die Kommunalwahl am 11. September aus. Dafür erhofft sich Schröer eine Wahlbeteiligung von „weit über 50 Prozent“. Mit den Kandidaten jedenfalls – „ein breit gefächertes Angebot an Persönlichkeiten“ – sieht Schröer die CDU gut aufgestellt, schließlich sei die Kommunalwahl eine Persönlichkeitswahl.
Die Zahlen sprächen für sich: Die CDU habe seit 2006 trotz hoher Investitionen die Verschuldung weiter – um mehr als zehn Millionen Euro – zurückgeführt. 57 Millionen Euro seien investiert worden, € davon 6,2 Millionen in Schulen, 3,7 Millionen in Kinderbetreuung, 10,5 Millionen in Sportstätten, 9,3 Millionen in Wirtschaftsförderung und öffentliche Einrichtungen, 14,1 Millionen in Straßen, Baugebiete und Verkehr.
Vieles sei in den vergangenen Jahren für die Bürger in Cloppenburg erreicht worden. Gemeinsam mit dem Landkreis seien Kinderbetreuungsmöglichkeiten ausgebaut worden: Mit jetzt rund 80 und weiteren rund 120 in Bau oder Planung befindlichen Krippenplätzen und dem Angebot der Tagesmütter habe man eine Grundlage geschaffen, gleichwohl bestehe noch Nachholbedarf. Auf die Fahne schreibt sich die CDU, entgegen der Vorstellung der Verwaltung die Krippengebühr auf das Niveau der Kindergartengebühr gesenkt zu haben. Mit der Sanierung des Soestebads sei „ein Vorzeigebad für die gesamte Region“ entstanden, lobt Schröer.
Wichtige Entscheidungen stünden in der kommenden Legislaturperiode an: „Wir benötigen die Südtangente als innere Erschließungsstraße.“ Auch an der Anbindung der Molberger Straße halte die CDU fest. Die Trasse sei unabdingbare Voraussetzung für ein Verkehrskonzept, spätestens 2012 müsse das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.
Die Entwicklung der Mühlenstraße mit der hinteren Erschließung des Bürgermeister-Heukamp-Parkplatzes beurteilt die CDU positiv. „Wir brauchen einen starken Kundenmagneten so dicht wie möglich an der City.“
„Ein sehr guten Vorschlag“ – mit diesen Worten kommentiert der Fraktionschef das Konzept des Kulturforums, den Bahnhof in eine Kulturstätte umzubauen. Weitere Gespräche mit den Verantwortlichen seien notwendig, um ein tragfähiges Gesamtkonzept, das auch die langfristige Finanzierung der Folgekosten beinhaltet, abzustimmen.
Von großer Bedeutung sei die Entscheidung für die Vergabe der örtlichen Energieversorgungsnetze. Derzeit sei man auf der Suche nach einem strategischen Partner: „Mit dem Bürgermeister können wir uns sehr gut vorstellen, dass wir auch weiterhin in der EWE diesen verlässlichen, erfahrenen Partner finden, beziehungsweise die Zusammenarbeit fortsetzen.“ |
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